Montag, 17.06.2019 21:40 Uhr

zum Ende einer einstmals stolzen Partei

Verantwortlicher Autor: Dr. Mark von Buch Potsdam, 07.06.2019, 17:00 Uhr
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Potsdam [ENA] Nu' isse halt tot ... die deutsche Sozialdemokratie. So eine (oder ähnliche) Bemerkung erwarte ich noch von unserer durchaus geschätzten, gewürdigten und mit politischer Weitsicht ausgezeichneten Kanzlerin. Die SPD, gegründet von honorigen Deutschen wie Ferdinand Lassalle in Leipzig, geformt auf legendären Parteitagen in Eisenach, Gotha und Erfurt, ging als neue Partei ihren Weg in die deutsche Politikgeschichte.

Sie war wichtige und richtige Folge der politischen und wirtschaftlichen Umwälzungen der Zeit. Und nach anfänglichem Gezerre akzeptierte der große Kanzler Bismarck deren berechtigte Existenz und das folgend deutsche Sozialsystem trug die Handschrift beider. Damals wurde halt noch erfolgreiche Politik gemacht. Große Namen formte die Partei durch die Geschichte. Leider aber auch in Mitte des letzten Jahrhunderts anrüchige Entscheidungen. Vergessen wir nicht, daß die Zustimmung der SPD-Abgeordneten des Reichstages zum Ermächtigungsgesetz den Nationalen Sozialisten den Weg in die Katastrophe ebnete. Gleichzeitig gab es aber auch mutige Gegner des gemeinsamen Sozialistenkurses. Unvergessen sicher Kurt Schumacher und Herbert Frahm.

Nach der Kapitulation ging es mit der SPD im Westen bergauf; im Osten verheiratete sich die Führung mit Ulbrichts Kommunisten und verriet ihre ehrlichen Mitglieder ein zweites Mal. Erinnern wir uns lieber an Schumacher, Brandt und Schmidt. An Wehner und viele andere bundesdeutsche Sozialdemokraten, die Westdeutschland zu einem starken geachteten Staat in der Welt formten. Die zeitweise Teil einer zurecht respektierten Regierung waren. Brandts Ostpolitik und Schnauze-Schmidt, der als gestandener Offizier zweimal Rückgrat bewies, als Mann auftrat, seine politische Existenz ohne Rücksicht auf die eigene Person aufs Spiel setzte, um Leben zu retten. (Hamburger Sturmflut, BW-Einasatz und Mogadischu)

In dieser alten Bundesrepublik war die SPD treu. Ihrer Wählerschaft, den Menschen, die ihr vertrauten. Dem kleinen Mann, dem Arbeiter. Und irgendwann fingen weltfremde Phantasten an, dem burundischen diversen Elter 2 hinterherzuhecheln und vergaßen nicht nur den deutschen Landsmann, nein, sie treten diesen bis heute unentwegt in den Hintern. Das war's dann eben. Alles hat mal ein Ende ...

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